Všeobecná pravidla Allgemeine Regeln
ALLGEMEINE REGELN FÜR WETTBEWERBE DES SYSTEMS DĚTI FITNESS
I. GRUNDLEGENDE BEGRIFFE
1. EINLEITUNG
1.1. Der Verein „Děti fitness aneb sportem proti drogám ” (im Folgenden „Děti fitness”) ist eine gemeinnützige Organisation, die ordnungsgemäß beim Innenministerium unter der Nummer vs/1-1/62084/05r registriert ist.
1.2. Der Handelsname „Děti fitness aneb sportem proti drogám”® ist eine beim Amt für gewerbliches Eigentum eingetragene Marke. Ebenso ist die Marke „MiA - Motion in Action”® eingetragen.
1.3. Der Verein Děti fitness bemüht sich seit vielen Jahren, bei Kindern eine Beziehung zum Sport aufzubauen, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und so negativen Erscheinungen der Gegenwart, wie z. B. dem Drogenkonsum, vorzubeugen.
1.4. Der Verein ist Gründer und alleiniger Veranstalter eines landesweiten Wettbewerbs in Sporttanzformationen in verschiedenen Musikstilen mit dem Namen „MiA – Motion in Action”.
1.5. Ein integraler Bestandteil dieser allgemeinen Regeln ist die „Tabelle der Regeln in Zahlen”, die sogenannte TORIN = table of rules in numbers.
2. WETTBEWERB
2.1. Unter einem Wettbewerb versteht man eine Veranstaltung, bei der in einzelnen Disziplinen und Wettkampfarten, die vom Veranstalter des Wettbewerbs ausgeschrieben werden, gegeneinander angetreten wird.
2.2. Der Wettbewerb richtet sich an alle Kinder und Erwachsenen, unabhängig von ihren sportlichen und motorischen Fähigkeiten.
3. VOR DEM WETTBEWERB
3.1. Der Wettkämpfer bzw. Trainer ist verpflichtet, diese Regeln sorgfältig zu lesen und sich daran zu halten.
3.2. Der Wettkämpfer bzw. Trainer ist verpflichtet, sich ordnungsgemäß und innerhalb der angegebenen Frist für den Wettbewerb anzumelden. Es ist erforderlich, sich auch für das Finale und das Grandfinale im Voraus anzumelden, die Qualifikation allein ersetzt nicht die Anmeldung.
3.3. Bei jeder Veranstaltung ist es erforderlich, sich vor Ort zu präsentieren, unabhängig davon, ob der Teilnehmer oder das Team die Startgebühr bezahlt hat.
3.4. Bei der Registrierung (Anwesenheit) wird unter anderem die tatsächliche aktuelle Anzahl der Teilnehmer gemeldet.
3.5. Ein Teilnehmer kann maximal in zwei Choreografien innerhalb einer Wettbewerbskategorie starten, für jeden weiteren Start ist erneut eine Startgebühr zu entrichten.
3.6. Der Veranstalter ist verpflichtet, die Startliste unmittelbar nach Ablauf der Anmeldefrist, die 72 Stunden vor Beginn des Wettbewerbs endet, auf der Website zu veröffentlichen. Der Veranstalter hat das Recht, im Voraus die maximale Anzahl der Wettbewerbschoreografien für den jeweiligen Wettbewerb festzulegen.
3.7. Der Trainer oder Teilnehmer ist verpflichtet, zu überprüfen, ob er in der Startliste aufgeführt ist.
3.8. Im Falle von Unstimmigkeiten muss der Teilnehmer/Trainer dies dem Veranstalter des Wettbewerbs bis zum Anmeldeschluss/Stornierungsfrist melden, der in der Regel am Tag vor dem Wettbewerb um 9 Uhr morgens ist. Danach ist es nicht mehr möglich, weitere Teilnehmer anzumelden oder abzumelden.
4. ABLAUF DES WETTBEWERBS
4.1. Der Ablauf des Wettbewerbs, der Zeitplan, die Reihenfolge der Kategorien und die Reihenfolge der einzelnen Teams werden vom Veranstalter festgelegt und
im Voraus bekannt gegeben.
4.2. Die Raumprüfungen werden vom Veranstalter nach Möglichkeit festgelegt.
4.3. Wenn im Programm ein gemeinsamer Auftritt der Teilnehmer vorgesehen ist, müssen alle Teilnehmer rechtzeitig bereit sein.
4.4. Sobald der Moderator den Namen der Choreografie bekannt gibt, muss das betreffende Team bereit sein, die Wettkampffläche zu betreten.
5. UNTERTEILUNG DER WETTBEWERBE
5.1. Die Wettbewerbe sind nach Art, Disziplin, Niveau, Altersklassen und Anmeldemöglichkeiten unterteilt (siehe Teilnahmebedingungen).
5.2. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, nur bestimmte Arten von Wettbewerben, bestimmte Disziplinen, bestimmte Niveaus und bestimmte Altersklassen zu organisieren.
5.3. ART DES WETTBEWERBS
Die Art des Wettbewerbs wird nach der Anzahl der Mitglieder in einer Wettkampfeinheit unterschieden:
5.3.1. GRUPPEN
Wettbewerb von Gruppen, die wir weiter nach Größe unterteilen in:
KLEINE GRUPPEN – Die Anzahl der Teilnehmer in einer Gruppe beträgt mindestens 4 und höchstens 12.
MEDIUM GROUPS – Die Anzahl der Teilnehmer in einer Gruppe beträgt mindestens 8 und höchstens 24.
LARGE GROUP – Die Anzahl der Teilnehmer in einer Gruppe beträgt mindestens 20. Die maximale Anzahl ist nicht begrenzt.
5.3.2. UM DEN POKAL
Der Wettbewerb für einen bis drei Teilnehmer wird unterteilt in:
SOLO – 1 Teilnehmer
DUO – 2 Teilnehmer
TRIO – 3 Teilnehmer
5.3.3. ONE IN GROUP
Die Teilnehmer haben keine vorbereitete Darbietung, sondern trainieren/tanzen unter Anleitung einer Trainerin und versuchen, die von der Trainerin vorgegebene Choreografie so gut wie möglich nachzuahmen.
5.4. WETTBEWERBSDISZIPLINEN
5.4.1. Aerobic
Step-Aerobic
Street Dance
Cheerleading
Majoretten
Orient
Gipsy
Volkstänze
Country-Tänze
Gymnastik
Ballett
Lateinamerikanische Tänze
Standardtänze
Handicap
Talent
Contemporary/Modern
Rock and Roll
Pole Dance
Tanzshow
Seilspringen
Flag (Majoretten mit Fahnen)
Botoncheermix
Breakdance
Erwachsene
Eltern und Kinder
Disco
Weihnachten
Originelle Dynamik
Originelle Langsamkeit
5.4.2. Die Disziplinen „Originelle Dynamik” und „Originelle Langsamkeit” wurden für die Bedürfnisse der MiA-Wettbewerbe geschaffen. Zu diesen Disziplinen gehören Choreografien, die mehrere Tanzstile umfassen, sowie Choreografien von Tanzstilen, die keiner der oben genannten Disziplinen zugeordnet werden können.
5.4.3. Für die richtige Einstufung in die Disziplin ist der Trainer verantwortlich, bei Einzelpersonen der Elternteil oder gegebenenfalls der Wettkämpfer selbst.
5.4.4. Bei einer geringeren Anzahl von angemeldeten Teams behält sich der Veranstalter das Recht vor, Disziplinen zusammenzulegen. Wenn eine Disziplin nicht mindestens 10 Teilnehmer (One in Group) oder 4 Wettbewerbsauftritte (Groups, O Pohár) umfasst, hat der Veranstalter das Recht, die Disziplin nicht zu eröffnen bzw. die Disziplinen zusammenzulegen. Die Zusammenlegung erfolgt gemäß den in der TORIN-Tabelle aufgeführten Regeln.
5.5. NIVEAU DER TEILNEHMER
5.5.1. Der Wettbewerb ist nach Niveaus in HOBBY, ADVANCED und PROFI unterteilt.
5.5.2. Die Einstufung in das jeweilige Niveau erfolgt durch den Teilnehmer (Team-Trainer) bei der Online-Anmeldung zum Wettbewerb. Wenn der Hauptschiedsrichter die Einstufung im Wettbewerb für unangemessen hält, empfiehlt er dem Team die Umstufung in eine andere Stufe in einer anderen Qualifikationsrunde oder verweigert die Zulassung zum Finale. In ganz Ausnahmefällen kann die Umstufung auch vor Ort vorgenommen werden.
5.5.3. HOBBY – Stufe für Anfänger und Freizeittänzer, die eher zum Spaß und zur Freude an der Bewegung tanzen. Die Teilnehmer dieser Stufe haben noch nicht viel Wettkampferfahrung und lernen meist erst die Techniken und Regeln der Tanzwelt kennen. Der Schwerpunkt liegt auf den Grundschritten, dem Rhythmus und dem persönlichen Ausdruck.
Regeln für die Einstufung einer Tanzchoreografie in die Stufe HOBBY:
Grundlegende Tanztechniken:
Die Choreografie sollte einfache und leicht auszuführende Schritte und Bewegungen enthalten, die dem Anfängerniveau entsprechen. Der Schwerpunkt liegt auf der Beherrschung der grundlegenden Tanztechniken und deren Ausführung.
Choreografie:
Die Struktur der Choreografie sollte übersichtlich und verständlich sein. Die Bewegungskombinationen sollten einfach und leicht zu merken sein. Bei einer Gruppenchoreografie sollte der Schwerpunkt auf einfachen synchronen Elementen liegen.
Rhythmus und Musikgefühl:
Die Choreografie und die Komplexität der Bewegungen sollten so angepasst sein, dass die Tänzer das Tempo und den Rhythmus der Musik richtig wahrnehmen und umsetzen können.
Persönlicher Ausdruck:
Der Schwerpunkt liegt auf der Freude an der Bewegung und dem natürlichen Ausdruck der Tänzer. Die Choreografie sollte den individuellen Ausdruck und die grundlegende Arbeit mit Ausdrucksformen fördern.
Körperliche Belastung:
Die Choreografie sollte körperlich nicht zu anspruchsvoll sein, damit auch Tänzer, die nicht sehr fit oder erfahren sind, sie bewältigen können.
Positive Erfahrung:
Das Ziel dieser Stufe ist es, die Freude an der Bewegung zu fördern und eine positive Erfahrung zu schaffen, die die Tänzer motiviert, sich weiterzuentwickeln. Die Choreografie sollte für alle zugänglich sein und den Fähigkeiten von Anfängern und Freizeittänzern entsprechen.
5.5.4. ADVANCED – Stufe für fortgeschrittene Tänzer, die über mehr Training und Wettkampferfahrung verfügen. Die Teilnehmer dieser Stufe beherrschen ein breiteres Spektrum an Tanztechniken und arbeiten an der Perfektionierung der Choreografie und der Qualität der Ausführung.
Regeln für die Einstufung einer Tanzchoreografie in die Stufe ADVANCED:
Technische Fähigkeiten:
Die Choreografie sollte fortgeschrittene Tanztechniken enthalten, die die Teilnehmer gut beherrschen. Die Tänzer sollten in der Lage sein, komplexe Bewegungen, Übergänge zwischen Elementen und Kombinationen auszuführen, die ein höheres Maß an Kontrolle, Präzision und Flexibilität erfordern.
Komplexität der Choreografie:
Die Choreografie muss in Bezug auf Struktur, Tempo und Rhythmus anspruchsvoller sein. Sie sollte Elemente enthalten, die fortgeschrittene Koordination, technische Ausführung und die Fähigkeit zur Anpassung an verschiedene Stile oder Dynamiken erfordern.
Körperliche Anforderungen:
Die Choreografie sollte höhere Anforderungen an die körperliche Fitness, Kraft und Ausdauer der Tänzer stellen. Dazu gehören längere Sequenzen ohne Unterbrechungen, schnelle Bewegungen, Sprünge, Drehungen und andere energieaufwändige Elemente.
Interpretation und Ausdruck:
Tänzer dieses Niveaus sollten in der Lage sein, die Choreografie mit einer tieferen emotionalen und künstlerischen Ausführung darzustellen. Der Ausdruck und die Interpretation der Bewegungen sollten ausgefeilt sein und der Geschichte oder dem Thema der Choreografie entsprechen.
Qualität der Ausführung:
Die Choreografie sollte so gestaltet sein, dass die Tänzer an der Präzision und Reinheit der Bewegungen arbeiten können. Der Schwerpunkt sollte auf Details wie Körperhaltung, Synchronisation und dem Gesamteindruck liegen.
Originalität:
Auf diesem Niveau sollte die Choreografie originelle Elemente oder Kombinationen enthalten, die es den Tänzern ermöglichen, ihre Fähigkeiten zu demonstrieren und sich von anderen abzuheben.
Improvisationsfähigkeit:
Tänzer sollten in der Lage sein, auf mögliche Änderungen oder Ungenauigkeiten zu reagieren, ohne den Gesamteindruck der Choreografie zu beeinträchtigen.
5.5.5. PROFI – Stufe für professionelle Tänzer, die über fundierte Kenntnisse im Bereich Tanz verfügen und häufig auf professionellem Niveau oder als Tanzlehrer tätig sind. Die Teilnehmer dieser Kategorie zeichnen sich durch präzise Bewegungen, außergewöhnliche Technik, perfekte Choreografien und Ausdruckskraft aus. Dieses Niveau stellt die Spitze des Turniertanzes dar.
Regeln für die Einstufung einer Tanzchoreografie in das Niveau PROFI:
Technisches Wissen und Präzision:
Die Choreografie muss Elemente und Kombinationen enthalten, die dem höchsten technischen Niveau und der höchsten Präzision entsprechen. Die Tänzer sollten in der Lage sein, schwierige und komplexe Bewegungen mit perfekter Kontrolle auszuführen.
Ausdruckskraft:
Tänzer dieser Stufe müssen eine ausgefeilte Interpretation mit Schwerpunkt auf Emotionen und künstlerischem Ausdruck zeigen.
Originalität und Innovation:
Die Choreografie sollte originell, innovativ und einfallsreich sein und Elemente enthalten, die Kreativität und Einzigartigkeit zeigen.
Körperliche und technische Anforderungen:
Die Choreografie sollte maximale Anforderungen an die körperliche Verfassung der Tänzer stellen und komplexe rhythmische Sequenzen, Sprünge, Drehungen, Isolationen, deutliche Tempowechsel und andere technisch anspruchsvolle Elemente enthalten. Die einzelnen Bewegungen müssen mit absoluter Präzision ausgeführt werden.
Erfahrung in der Welt des Tanzes:
Die Teilnehmer dieser Stufe sollten professionelle Tänzer sein, die über fundierte Kenntnisse im Bereich Tanz und langjährige Erfahrung verfügen, sei es aus professionellem Training, Unterricht oder Wettbewerben. Diese Stufe richtet sich an Tänzer, die sich professionell mit Tanz beschäftigen.
Ziel und Schwerpunkt:
Die Choreografie sollte so gestaltet sein, dass sie höchste Tanzstandards, technische Perfektion, künstlerische Leistung und die Fähigkeit, zu inspirieren und zu fesseln, verkörpert.
Weitere Kriterien für die Einstufung in die Stufe PROFI:
Erfolg in Wettbewerben: Medaillenplatzierung bei den von den Verbänden der einzelnen Tanzdisziplinen organisierten nationalen Meisterschaften oder Qualifikation für einen der internationalen Wettbewerbe mit internationaler Beteiligung (mindestens 5 Länder). Dies gilt für die letzten zwei Jahre einschließlich des Tages des Wettbewerbs.
Ausübung gegen Entgelt: Teilnehmer an Tanzwettbewerben gegen Entgelt, z. B. für öffentliche Auftritte, Theaterauftritte, Leitung eines Tanzstudios oder Ausbildung von Trainern und Lehrern.
Berufliche Vorbereitung: Der Teilnehmer bereitet sich durch ein Tagesstudium mit Schwerpunkt Tanz auf eine professionelle Tanzkarriere vor.
Spezifische Regeln:
Bei GROUPS-Wettbewerben gilt die Regel der Einstufung in die PROFI-Klasse auch dann, wenn 30 % der Tänzer im Team die Bedingungen der PROFI-Klasse erfüllen.
Wer die Bedingungen für die Einstufung in die PROFI-Klasse erfüllt, kann nicht in der HOBBY- oder ADVANCED-Klasse starten.
5.6. ALTERSKATEGORIEN
5.6.1. Jeder einzelne Wettkämpfer muss sein Geburtsdatum in seinem Profil auf der MiA-Website angeben. Für die korrekte Angabe des Alters der Wettkämpfer ist der Trainer verantwortlich. Der Veranstalter ist berechtigt, einen Personalausweis oder einen anderen gültigen Ausweis zu verlangen, um die Richtigkeit des angegebenen Alters der Wettkämpfer zu überprüfen. Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, einen gültigen Ausweis für den Fall einer Überprüfung mit sich zu führen. Das Alter der Teilnehmer wird vom System automatisch anhand des angegebenen Geburtsdatums berechnet.
5.6.2. Die Einteilung in die Altersklassen erfolgt nach dem Alter am Tag des Wettkampfs. Eine Ausnahme bildet nur die Aerobic Tour, bei der die Einteilung in Altersklassen nach dem Geburtsjahr erfolgt, siehe Regeln der Aerobic Tour unter www.aerobictour.cz.
5.6.3. Bei Gruppen erfolgt die Einteilung in die Altersklasse nach dem mathematischen Durchschnittsalter aller Teammitglieder. Einzelpersonen können älter oder jünger sein, eine Ober- oder Untergrenze für das Alter ist nicht festgelegt. Der Altersdurchschnitt der Gruppe wird von der Website anhand der angegebenen Geburtsdaten der Teilnehmer berechnet.
5.6.4. Es kann vorkommen, dass ein Teilnehmer oder ein ganzes Team im Halbfinale einer anderen Altersklasse zugeordnet wird als im Finale oder Grandfinale.
5.6.5. Der Durchschnittsalter wird nach der mathematischen Regel für Rundungen gerundet.
5.6.6. In den Altersdurchschnitt wird jeder einbezogen, der sich zu mindestens 60 Prozent der Gesamtzeit der Darbietung aktiv beteiligt.
5.6.7. Die Standard-Altersklassen sind:
3–5 Jahre,
6–8 Jahre,
9–11 Jahre,
12–15 Jahre,
16+ Jahre,
Erwachsene.
5.6.8. Die bei bestimmten Wettbewerben angegebenen Altersklassen können voneinander abweichen. Der Veranstalter legt die Altersklassen entsprechend der Anzahl der angemeldeten Teilnehmer so fest, dass sie angemessen besetzt sind, d. h. dass die Teilnehmer eine ausreichende Anzahl von Konkurrenten haben und gegen wen sie antreten können.
5.6.9. Wenn eine Altersklasse nicht mindestens 10 Teilnehmer (One in Group) oder 4 Wettbewerbsauftritte (Groups, O Pohár) umfasst, hat der Veranstalter das Recht, die Kategorie nicht zu eröffnen bzw. die Kategorien zusammenzulegen. Umgekehrt behält sich der Veranstalter das Recht vor, Altersklassen weiter zu unterteilen, wenn bestimmte Altersklassen zu viele Wettbewerbsgruppen/Teilnehmer umfassen.
5.7. AUFSTIEGSSCHLÜSSEL
5.7.1. Die Wettbewerbe werden in Aufstiegs- und Nicht-Aufstiegswettbewerbe unterteilt. Für Nicht-Aufstiegswettbewerbe und Halbfinalrunden von Qualifikationswettbewerben kann sich jeder anmelden. Für das Finale und das Grandfinale muss man sich qualifizieren.
5.7.2. Die Anzahl der Teilnehmer, die ins Finale und Grandfinale vorrücken, wird vom Vertreter von Děti fitness festgelegt.
5.7.3. Zwischen dem Halbfinale und dem Finale sowie zwischen dem Finale und dem Grandfinale dürfen sich nicht mehr als 20 % der Tänzer im Team und nicht mehr als 20 % der Musik ändern.
5.7.4. MIA FESTIVAL – System der Qualifikationswettbewerbe.
HALBFINALE – Qualifikationsrunde. Bereits in einer Halbfinale-Runde kann man sich qualifizieren, was vom Hauptschiedsrichter auf der Grundlage der Punktbewertung der Jury vergeben wird. Es ist möglich, an mehreren Halbfinalrunden des Wettbewerbs teilzunehmen, auch wenn die Wettbewerbsdarbietung bereits für das Finale oder das Grandfinale qualifiziert ist.
FINALE – Für die Finalrunde muss man sich in einer der Halbfinalrunden qualifizieren, das Finale ist ohne Qualifikation nicht zugänglich. Eine Ausnahme können nur ausländische Teilnehmer bilden.
GRANDFINALE – nur für Gruppen (Groups) bestimmt, die absolute Sieger der Blöcke geworden sind (d. h. die höchste Punktzahl innerhalb des Wettbewerbsblocks erzielt haben) und für diejenigen, die eine Wildcard erhalten haben. Unter einem Block versteht man einen Zeitraum in der Startliste, auf den die Bekanntgabe der Ergebnisse folgt.
5.7.5. MIA DANCE LEAGUE – Zyklus von Wettbewerben ohne Weiterkommen. Im Laufe der Saison sammeln die Teilnehmer bei den einzelnen Wettbewerben der MiA Dance League Punkte für ihre Platzierung und für die Anzahl der besiegten Teams. Nach Ende der Saison werden die Punkte addiert und aus der Summe ergibt sich die Gesamtwertung. Je nach Gesamtergebnis werden der Titel „Meister der MiA League” und weitere Auszeichnungen vergeben.
Wenn während der Saison eine Choreografie in eine andere Disziplin umgestuft wird, hat dies keinen Einfluss auf die Punkte und die Platzierung in der Rangliste der Top 30 Choreografien. In die Rangliste der Top 10 Choreografien innerhalb der einzelnen Disziplinen werden die Punkte dann separat (immer für die jeweilige Disziplin) eingerechnet, sodass es vorkommen kann, dass eine Choreografie in den Ranglisten zweier verschiedener Disziplinen vertreten ist.
6. MUSIKALISCHE BEGLEITUNG
6.1. Die Musikbegleitung muss bei der Anmeldung in das System hochgeladen werden. Die Datei muss nach dem Namen der Choreografie benannt werden.
6.2. Die Musikbegleitung ist in ihrer Länge begrenzt, für die Geschwindigkeit der Musik gelten keine Beschränkungen.
6.3. Die Ober- und Untergrenze für die Länge des Musikstücks sowie die Länge des Ein- und Ausstiegs müssen gemäß den in der TORIN-Tabelle angegebenen Regeln eingehalten werden. Musikstücke, deren Länge nicht den Regeln entspricht, können nicht in das Anmeldesystem hochgeladen werden.
6.4. In Musikaufnahmen dürfen keine unangemessenen Ausdrücke verwendet werden.
6.5. Für die Qualität und den Inhalt der Aufnahme ist vollständig derjenige verantwortlich, der sie in das System hochgeladen hat. Der Veranstalter kann den Inhalt der Aufnahme weder systematisch ändern noch bearbeiten. Wir empfehlen, die Aufnahme nach dem Hochladen in das System erneut abzuspielen und zu überprüfen.
6.6. Die Teilnehmer/Trainer müssen die Musikbegleitung auf einem vom Veranstalter vorgeschriebenen Datenträger mitbringen und diese bei Bedarf unverzüglich dem Tontechniker übergeben. Die Musikbegleitung zu jeder Choreografie muss auf einem separaten Datenträger gespeichert sein. Die Aufnahme muss mit dem Namen des Teilnehmers oder Vereins und dem Namen der Darbietung gekennzeichnet sein. Der Name der Darbietung auf dem Datenträger muss mit dem bei der Anmeldung zum Wettbewerb angegebenen Namen übereinstimmen.
6.7. In einigen Disziplinen (Volkstänze, Country-Tänze, Orientalische Tänze) ist eine Live-Musikbegleitung möglich. Dies muss immer mit dem Veranstalter des Wettbewerbs abgesprochen werden.
7. HILFSMITTEL UND REQUISITEN
7.1. Requisiten, die zur Untermalung des Themas oder der Atmosphäre des Tanzes verwendet werden, sind zulässig, sofern sie die unten aufgeführten Sicherheitskriterien erfüllen.
7.2. Requisiten sollten aus Materialien hergestellt sein, die nicht scharf, zerbrechlich oder anderweitig gefährlich sind (z. B. Glas, Metallspitzen).
7.3. Requisiten und Kulissen müssen stabil sein und dürfen während der Aufführung nicht leicht umkippen oder auseinanderfallen.
7.4. Die Verwendung von Pyrotechnik, offenem Feuer oder brennbaren Stoffen ist strengstens verboten.
7.5. Bei der Montage und Verwendung von Requisiten und Kulissen darf das örtliche Stromnetz nicht genutzt werden. Die Montage darf den laufenden Wettbewerb weder akustisch noch anderweitig beeinträchtigen.
7.6. Requisiten, die in irgendeiner Weise die Sicherheit oder Gesundheit der Teilnehmer oder Zuschauer gefährden oder die Tanzfläche beschädigen oder verschmutzen, sind verboten. Sollte es dennoch zu einer Verschmutzung der Tanzfläche kommen, sind die Tänzer für deren Reinigung verantwortlich und müssen mit Punktabzug rechnen.
7.7. Die maximal zulässige Größe von Requisiten oder Kulissen beträgt 80 cm x 200 cm. Eine Requisite kann jedoch aus mehreren Teilen bestehen, von denen jedes die Anforderungen an die maximale Größe erfüllt. Sie kann auf der Tanzfläche oder außerhalb der Tanzfläche zusammengesetzt und als Ganzes auf die Tanzfläche gebracht werden. Die Zeitvorgaben für das Betreten und Verlassen der Tanzfläche sind einzuhalten. Die Teilnehmer können sich dabei von ihrem Trainer oder Zuschauern helfen lassen, müssen jedoch die Anweisungen des Veranstalters befolgen, beispielsweise hinsichtlich des Schuhwechsels. Der Umgang mit Requisiten darf die Sicherheit und Gesundheit der Teilnehmer, Zuschauer und anderen Personen, die an dem Wettbewerb teilnehmen, nicht gefährden.
8. SCHIEDSRICHTER UND BEWERTUNG
8.1. Die Leistungen der Teilnehmer werden von einer unabhängigen Fachjury bewertet. Die Juroren bewerten die Leistungen anhand eines Punktesystems.
8.2. Die Juroren werden vom Verein „Děti fitness“ (Kinderfitness) entsandt und geschult.
8.3. Jeder Schiedsrichter bewertet individuell. Da Tanz kein objektiv messbarer Sport ist, ist die Bewertung der Schiedsrichter bis zu einem gewissen Grad subjektiv und jeder bewertet nach bestem Wissen und Gewissen. Der Hauptschiedsrichter hat das Recht, in die Bewertung einzugreifen, wenn gegen die Regeln verstoßen wurde.
8.4. Die Jury besteht aus fünf Mitgliedern, von denen jedes bestimmte Aspekte jeder Darbietung bewertet:
2 TECHNISCHE SCHIEDSRICHTER: Beide technischen Schiedsrichter bewerten vier Aspekte: Dynamik, Synchronisation (bei Soli mit Musik), Technik der Ausführung der Bewegungen und Schwierigkeitsgrad der ausgeführten Bewegungen. Jeder dieser Aspekte wird mit 1 bis 5 Punkten bewertet, sodass die maximale Punktzahl beider technischer Kampfrichter 40 Punkte betragen kann.
1 ÄSTHETIK-RICHTER: Dieser Richter bewertet die folgenden vier Aspekte: Choreografie der Flächenausnutzung, Ein- und Auszug, Körperhaltung, Make-up, Kostüme und Frisuren sowie Ausdruck. Jeder dieser Aspekte wird mit 1 bis 5 Punkten bewertet, sodass insgesamt maximal 20 Punkte erreicht werden können.
1 KREATIVITÄTSRICHTER: Er bewertet die folgenden vier Aspekte: Choreografie der Flächenausnutzung, Ein- und Auszug, Kreativität insgesamt, Showwert und Musikuntermalung. Jeder Punkt wird mit 1 bis 5 Punkten bewertet, sodass insgesamt maximal 20 Punkte erreicht werden können.
1 HAUPTSCHIEDSRICHTER: Der Hauptschiedsrichter vergibt Punkte in zwei großen Kategorien: Die Technik, die alle Kategorien der technischen Schiedsrichter umfasst, wird mit 1 bis 10 Punkten bewertet. Die Kategorie „Idee und Ästhetik”, die die Kategorien des ästhetischen Schiedsrichters und des Schiedsrichters für Kreativität umfasst, wird ebenfalls mit 1 bis 10 Punkten bewertet. Auf Profi-Niveau vergibt der Hauptschiedsrichter zusätzlich sogenannte Profi-Punkte im Bereich von 1 bis 10, die die sportliche Schwierigkeit der Elemente und deren Ausführung bewerten. Der Hauptschiedsrichter entscheidet auch über eventuelle Verschiebungen zwischen Kategorien, Disziplinen und Niveaus. Der Hauptschiedsrichter ist als Einziger berechtigt, Punktabzüge für Regelverstöße zu vergeben, und zwar in folgendem Umfang:
Unangemessene Kleidung: 1–10 Punkte.
Unangemessenes Verhalten während des gesamten Wettkampftages: 1–10 Punkte.
Gefährliche Hilfsmittel und Requisiten: 1–10 Punkte.
Gefährlich ausgeführte anspruchsvolle gymnastische oder akrobatische Elemente: 1–10 Punkte.
Unangemessene Musikuntermalung: 1–10
8.5. Die Gesamtpunktzahl des Teams ergibt sich aus der Summe der Punkte aller Kampfrichter.
8.6. Profi-Punkte werden nicht in die Bewertung des Gesamtsiegers der einzelnen Blöcke einbezogen.
8.7. BEWERTUNG NACH LEISTUNGSSTUFEN
8.7.1. GROUPS – HOBBY – 50 % der Bewertung entfallen auf den sportlichen Teil (Technik der Bewegungsausführung, Synchronität, Körperhaltung) und 50 % auf den nicht-sportlichen Teil (Requisiten und deren Verwendung, Kulissen, Kostüme, Make-up, Frisuren). Kraftelemente, Bewegungsumfang, gymnastische Elemente usw. werden nicht bewertet.
8.7.2. GROUPS – ADVANCED – 50 % der Bewertung entfallen auf den sportlichen Teil (Technik der Bewegungsausführung, Synchronität, Körperhaltung) und 50 % auf den nicht-sportlichen Teil (Requisiten und deren Verwendung, Kulissen, Kostüme, Make-up, Frisuren).
8.7.3. GRUPPEN – PROFI – 60 % der Bewertung entfallen auf den sportlichen Teil (Körperhaltung, Schwierigkeitsgrad der vorgestellten Choreografie, Ausführung der einzelnen Elemente, Synchronität, eventuelle Einbeziehung von Kraft- und Bewegungselementen) und 40 % auf den nicht-sportlichen Teil (Requisiten und deren Verwendung, Kulissen, Kostüme, Make-up, Frisuren).
8.7.4. ONE IN GROUP – HOBBY – Die Trainerin nimmt in der Regel keine Elemente aus den Bereichen Beweglichkeit und Kraft auf. Wenn doch, werden diese von den Kampfrichtern nicht bewertet.
8.7.5. ONE IN GROUP – ADVANCED – Die Trainerin nimmt in der Regel keine Elemente aus den Bereichen Beweglichkeit und Kraft auf. Wenn doch, werden diese von den Kampfrichtern nicht bewertet.
8.7.6. ONE IN GROUP – PROFI – Bei der Bewertung hat der sportliche Aspekt ein größeres Gewicht, wobei auch Elemente der Reichweite und Kraft berücksichtigt werden. Die Teilnehmer haben eine kompliziertere Choreografie und/oder treten über einen längeren Zeitraum an.
9. PROTESTE
9.1. Bei einem mutmaßlichen Regelverstoß kann schriftlich Protest eingelegt werden. Für die Einlegung eines Protests muss der Protestierende eine Kaution in Höhe von 1.000 CZK/40 EUR hinterlegen.
9.2. Proteste können nur gegen die Benachteiligung und Bewertung des eigenen Teilnehmers, gegen einen anderen Teilnehmer und gegen die Ergebnisse des Wettbewerbs eingelegt werden.
9.3. Proteste werden ausschließlich vom Trainer der benachteiligten Mannschaft eingereicht. Bei Einzelwettbewerben kann auch der benachteiligte Teilnehmer einen Protest einreichen.
9.4. Proteste sind innerhalb von 20 Minuten nach Bekanntgabe der jeweiligen Disziplin schriftlich beim Hauptschiedsrichter oder gegebenenfalls beim Koordinator der Jury einzureichen.
9.5. Die Entscheidung über die Art der Behandlung des Protests muss immer schriftlich erfolgen.
9.6. Gegen die Entscheidung über die Behandlung des Protests kann kein weiteres Rechtsmittel eingelegt werden, und diese Entscheidung ist endgültig.
9.7. Die Kaution wird vom Hauptschiedsrichter oder vom Koordinator der Jury entgegengenommen, dem der schriftliche Protest übergeben wird. Sie wird bei ihm bis zum Erhalt des Rechts auf Entscheidung über den Protest hinterlegt. Wird der Protest anerkannt, wird die Kaution unverzüglich zurückerstattet. Wird der Protest nicht anerkannt, übergibt der Schiedsrichter die hinterlegte Kaution an den Veranstalter, der dem Protestierenden unverzüglich eine Bescheinigung ausstellt. Die Kaution verfällt zugunsten des Veranstalters und wird als Einnahme der Organisation behandelt.
9.8. Ein behandelter und anerkannter Protest kann nicht zurückgenommen werden, und der Teilnehmer muss die Entscheidung über den Protest akzeptieren.
10. AUSZEICHNUNGEN
10.1. Jeder Teilnehmer erhält je nach Platzierung eine Urkunde oder ein Diplom.
10.2. Gruppen erhalten in der Regel für die Plätze 1 bis 3 einen Pokal und Medaillen.
10.3. Die Teilnehmer auf den Plätzen 1 bis 3 im Finale erhalten immer einen Pokal, Medaillen, eine Urkunde für jeden Teilnehmer und für den Verein sowie weitere kleine Preise.
10.4. Die Trainerinnen der Teams, die im Finale den 1. Platz belegen, erhalten ein Zertifikat als erfolgreiche Trainerin.
11. ERKLÄRUNG
11.1. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die bei den Wettbewerben angefertigten audiovisuellen Aufzeichnungen und die Namen der Teilnehmer bei Präsentationsveranstaltungen der Organisation, in den Medien oder auf den Websites und sozialen Netzwerken von MiA zu verwenden.
11.2. Der Veranstalter verpflichtet sich, diese Daten und Aufzeichnungen in Übereinstimmung mit der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG zu behandeln.
11.3. Jeder Teilnehmer oder sein gesetzlicher Vertreter nimmt zur Kenntnis, dass er mit der Teilnahme an den vom Verein Děti fitness organisierten Wettbewerben sein Einverständnis mit den Wettbewerbsbedingungen erklärt.